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Wenn dein Kind schreit, sich verweigert – und du keinen Grund findes

  • Irja Gerdes
  • Jan 14
  • 5 min read

Lesezeit: 8 Minuten


Dein Kind schreit.

Es ist wütend, verweigert sich, geht in totale Eskalation – und du stehst daneben und verstehst einfach nicht, weshalb.


Du hast alles versucht:

∙ Ruhig bleiben

∙ Grenzen setzen

∙ Verständnis zeigen

∙ Konsequenzen ankündigen


Und trotzdem: Die Reaktion bleibt massiv. Unverhältnismäßig. Unerklärlich.


Vielleicht hast du dir schon gesagt:

„Das ist doch keine Trotzphase mehr.”

„Das passt nicht mehr zur kindlichen Entwicklung.”


Und genau da liegst du richtig.

Denn manchmal hat das Verhalten eines Kindes nichts mit Erziehung oder Entwicklungsphasen zu tun – sondern mit etwas viel Tieferem.

Wenn etwas da ist, das sich nicht erklären lässt


Es gibt Situationen, in denen Eltern alles „richtig” machen – und trotzdem reagiert das Kind panisch, wütend oder wie abgeschnitten.


Dann ist da dieses Gefühl:

Da ist etwas, das meinem Kind Unbehagen macht – auch wenn ich es nicht greifen kann.

Als Kinesiologin und Elterncoach arbeite ich genau mit diesen unerklärlichen Reaktionen. Ich schaue hinter die Oberfläche – dorthin, wo die wahren Ursachen liegen.


Und ich kann dir sagen: Dein Kind ist nicht „schwierig”.

Es zeigt dir nur, dass da etwas ist, das gesehen werden will.


Drei Ebenen, die wir anschauen dürfen

1. Dein Anteil als Mutter

Die erste Einladung lautet nicht:

„Was macht dein Kind falsch?”


sondern:

„Was hat das Verhalten deines Kindes mit MIR zu tun?”

Nicht im Sinne von Schuld.

Sondern im Sinne von Verbindung.

Kinder sind Spiegel.


Sie reagieren fein auf:

∙ Innere Spannungen bei dir

∙ Unausgesprochene Themen

∙ Alte Muster aus deiner Kindheit

∙ Deine eigenen Schulerfahrungen


Manchmal zeigen sie genau das, was du selbst nicht fühlen willst oder kannst.


Ein Beispiel aus meiner Praxis:

Eine Mutter kam zu mir, weil ihr Sohn morgens vor der Schule regelmäßig Bauchschmerzen bekam und weinte. Die Ärzte fanden nichts.


Als wir gemeinsam hinschauten, entdeckten wir:

Die Mutter hatte selbst massive Schulangst gehabt – die sie aber „erfolgreich” verdrängt hatte. Sie hatte funktioniert, gute Noten geschrieben, sich durchgebissen.


Ihr Sohn zeigte jetzt genau das, was sie damals nicht zeigen durfte: Die Angst.

Als die Mutter begann, ihre eigenen Schulthemen zu bearbeiten, lösten sich die Bauchschmerzen des Sohnes innerhalb von Wochen.


Das ist kein Zufall.

Das ist energetische Verbindung.


2. Was dein Kind selbst mitgebracht hat


Kinder sind nicht leer, wenn sie geboren werden.


Sie bringen mit:

∙ Ihre eigene Prägung aus der pränatalen Zeit

∙ Familienmuster aus den Ahnenlinien

∙ Ihren individuellen Lernstil und Lerntyp

∙ Ihre Sensitivität – viele Kinder sind hochsensitiv oder neurodivergent


In meiner Arbeit schaue ich:


Welcher Lerntyp ist dein Kind?

Visuell? Auditiv? Kinästhetisch? Kommunikativ?


Das macht einen RIESIGEN Unterschied.

Ein Kind, das kinästhetisch lernt, kann nicht 45 Minuten still sitzen und zuhören.

Es BRAUCHT Bewegung, um zu lernen.


Wird es dafür als „zappelig” oder „unkonzentriert” abgestempelt?

Ja.

Ist es das?

Nein.

Es lernt nur anders.


Hochsensitivität und Neurodivergenz


Viele Kinder, die in der Schule als „schwierig” gelten, sind einfach:

∙ Hochsensitiv

∙ Hochbegabt

∙ Neurodivergent (z.B. ADHS, Autismus-Spektrum)


Sie nehmen mehr wahr.

Sie spüren mehr.

Sie brauchen eine andere Ansprache.


Aber das macht sie nicht falsch.


Es macht sie ANDERS.

Und genau das darf gesehen werden.


3. Ahnenlinien und frühere Erfahrungen


Ja, ich spreche es aus:

Manchmal bringen Kinder Themen mit, die nicht aus DIESEM Leben stammen.

Als Kinesiologin arbeite ich auch mit Ahnenlinien und – wenn es sich zeigt – mit Erfahrungen, die über dieses Leben hinausgehen.


Klingt esoterisch?

Lass mich dir ein Beispiel geben.

Ein Beispiel, das vieles erklärt

Ein Kind bekam massive Schreianfälle, als die Eltern eine Wand rot gestrichen hatten.


Es schrie panisch:

„Mach das weg! Mach das weg!”

Die Mutter verstand es nicht.

Es ging nicht um einen roten Stift – sondern um eine riesige rote Wand.

Rational war das nicht erklärbar.


Doch auf einer tieferen Ebene machte es Sinn, wenn man davon ausgeht, dass frühere Erfahrungen – auch aus einem anderen Leben oder aus dem Familiensystem – im Körper gespeichert sein können.

Wir haben diese Blockade gelöst.


Das Kind konnte wieder entspannen.

Die rote Wand war kein Problem mehr.

Der Körper lügt nicht – meine eigene Erfahrung

Ich möchte dir von mir erzählen.


Als ich meinen Bootsführerschein machte, wusste ich:

Wasser war nie mein Element.

Tauchen? Nein danke.

Schwimmen? Nur wenn es sein muss.

Bootfahren? Ohne echte Freude.

Und trotzdem wollte ich diesen Führerschein.


Doch jedes Mal, wenn ich auf dem Boot war:

∙ Schweißausbrüche

∙ Starke Angst

∙ Der Impuls, alles abzubrechen


Mein Kopf sagte:

„Reiß dich zusammen. Das ist doch nicht schlimm.”

Doch mein Körper reagierte anders.

Ich dachte lange: „Das wird sich durch Übung legen.”

Tat es nicht.


Irgendwann fragte ich mich:

Woher kommt diese körperliche Reaktion, wenn ich in diesem Leben nichts Vergleichbares erlebt habe?

Ahnenlinie? – Nichts Bekanntes.

Trauma im jetzigen Leben? – Nein.


Und dann kam der Wendepunkt:

Was, wenn diese Angst aus einer anderen Erfahrung stammt, die nicht in dieses Leben gehört – aber noch wirkt?


Ich habe genau das mit kinesiologischen Methoden gelöst.


Und plötzlich:

∙ Mehr Ruhe

∙ Mehr Präsenz

∙ Keine Panik mehr


Ich habe den Bootsführerschein erfolgreich abgeschlossen.

Nicht, weil ich mich gezwungen habe.

Sondern weil die Blockade gelöst war.

Und jetzt die entscheidende Frage für dein Kind


Wie geht es Kindern, die in die Schule gehen und eine massive, nicht erklärbare Abwehr zeigen?

∙ Schulverweigerung

∙ Panik vor der Schule

∙ Körperliche Symptome (Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit)

∙ Totale Blockade bei Hausaufgaben


Was, wenn es nicht Faulheit, Trotz oder mangelnde Motivation ist?

Was, wenn dein Kind innerlich etwas erlebt, das wir ernst nehmen dürfen – statt es wegzudrücken?

Was, wenn da eine Blockade ist, die sich nicht durch „mehr Disziplin” oder „klare Ansagen” lösen lässt?


Lösung entsteht dort, wo wir hinschauen


In meiner Arbeit als Kinesiologin und Elterncoach schaue ich genau hin:


Bei dir als Mutter:

∙ Welche Schulerfahrungen trägst du?

∙ Was triggert dich am Verhalten deines Kindes?

∙ Welche Muster gibst du unbewusst weiter?


Bei deinem Kind:

∙ Welcher Lerntyp ist es?

∙ Ist es hochsensitiv oder neurodivergent?

∙ Gibt es Blockaden aus dem Familiensystem?

∙ Gibt es frühere Erfahrungen, die noch wirken?


Wenn wir bereit sind zu fragen:

∙ Woher kommt diese Reaktion wirklich?

∙ Was blockiert mein Kind auf einer tieferen Ebene?

∙ Was darf gesehen und gelöst werden?

Dann entsteht Raum.


Und dann besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass sich genau die Punkte lösen, die dein Kind bisher daran gehindert haben, seinen Weg zu gehen – in der Schule und im Leben.


Dein nächster Schritt

Du musst das nicht alleine herausfinden.

Ich begleite dich.


In meiner Arbeit kombiniere ich:

∙ Kinesiologie (um energetische Blockaden zu lösen)

∙ Elterncoaching (um deine eigenen Muster zu erkennen)

∙ Lernstil-Analyse (um zu verstehen, wie dein Kind wirklich lernt)


Das Ergebnis?

Mehr Leichtigkeit. Mehr Verbindung. Weniger Kampf.

Für dich. Und für dein Kind.


Wenn du bereit bist, tiefer zu schauen – melde dich gern bei mir.

Von Herzen,

Bettina Manz

Kinesiologin & Elterncoach


 
 
 

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